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Hardware-Installation Teil 2
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Windows XP installieren, 2
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  Autor:   S. Eppmann
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Windows 2000 installieren, Teil 1: Partitionierung und Formatierung

Windows 2000 verwendet nicht mehr wie das älter Win98 das FDISK Hilfsprogramm. Stattdessen ist die Partitionierung bereits ein Teil des Installationsvorgangs. Für die meisten Fälle und besonders bei einer vollständigen Neuinstallation eines Computers wird der Vorgang damit wesentlich vereinfacht und mithin auch beschleunigt.

Starten Sie den Computer jetzt neu, und achten Sie darauf, dass die Windows2000 CD im Laufwerk ist und auch von CD gebootet wird. 
Windows Setup startet dann von selbst und lädt die benötigten Dateien für die Vorbereitung der Installation selbständig.
Nach einer kurzen Weile werden Sie dann gefragt, ob Sie Windows installieren, reparieren oder verlassen möchten.

Wir wollen hier ja installieren.

 

Bevor jedoch die tatsächliche Installation beginnen kann, muss die Festplatte jedoch zunächst partitioniert und formatiert werden.

Partitionieren bedeutet, dass die Festplatte in verschiedene "Segmente" geteilt wird. Damit erkennt das Betriebssystem jedes Segment als ein eigenes Festplattenlaufwerk (Partition). Der Vorteil der Partitionierung liegt besonders darin, dass man auf eine Partition das Betriebssystem und Programme installieren kann, während auf einer anderen Partition (also praktisch der virtuellen Festplatte) eigenen Dateien und Dokumente abgespeichert werden können.  Wenn man in Zukunft also aus irgendeinem Grund das Betriebssystem neu installieren muss, oder ein Update fahren möchte, bleiben damit sämtliche eigene Dateien und Dokumente erhalten -- solange man die Partitionierung bestehen lässt. 

Für den fortgeschrittenen Anwender eröffnen sich darüberhinaus weitere Möglichkeiten der Nutzung einer partitionierten Festplatte, so kann man z.B. verschiedene Betriebssysteme auf die unterschiedlichen Partitionen installieren. Das ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, und sollte man als Anfänger erstmal nicht tun, wenn man um möglichen Datenverlust bangt

Freilich muss man die Festplatte nicht partitionieren. So ist es besonders bei kleinen Festplatten ratsam keine weiteren Partitionen zu erstellen. 

Für unser Beispiel wollen wir jedoch eine zusätzliche Partition erstellen. Als an dieser Stelle  “C” drücken.

 

Bei einer 20GB Festplatte sollte ein 5GB Partition für Windows ausreichend sein (mittlerweile sind Festplatten wesentlich größer, da kann man dann auch wesentlich mehr Platz als nur 5 GB einräumen, zudem auch aktuelle Software immer platzraubender wird).
 

Nachdem also die erste Partition erstellt wurde, haben Sie noch eine Menge Platz frei (in unserem Beispiel also rund 15GB). Es können also noch weiter Partionen für Daten oder andere Betriebssysteme erstellt werden.

Für unser Beispiel erstellen wir nur eine weitere Partition, in das wir später unsere Daten und Dokument etc. abspeichern wollen.

 

Also wählen wir hier eine weitere Partition mit 15GB Speicherplatz.
Nachdem nun also die Partitionen erstellt wurden, gehen wir daran, Windows auf unserem PC zu installieren. Das tun wir auf Laufwerk C (oder auch die erst Partition).
 

Bevor wir jedoch die Installation selbst durchführen können, muss das Laufwerk C: zunächst einmal formatiert werden. Nun werden Sie gefragt, ob Sie das Laufwerk im  NTFS oder FAT Dateisystem formatieren wollen. In vielerlei Hinsicht ist  NTFS effizienter als das FAT-Format, aber hier gilt Vorsicht, wenn Sie auch noch mit Windows98 arbeiten müssen, denn hier wird NTFS noch nicht unterstützt. Ab Windows 2000 gibt es hingegen keine Kompatibilitätsprobleme.

 

Jetzt wird es wohl eine Weile dauern, bis die Festplatte fertig formatiert ist.
Wenn dann schließlich die Formatierung abgeschlossen ist, wird das Setup Programm die benötigten Dateien in das Installationsverzeichnis lesen. Auch das geht automatisch und wird einige Zeit dauern.
Wenn das soweit erledigt wurde, muss der Computer neu starten. Auch das tut er von sich aus.

 

 

 

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