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5G ebnet den Weg in die mobile Gigabitgesellschaft

Die nächste Mobilfunkgeneration 5G ist eine zentrale Voraussetzung, um die Chancen der digitalen Transformation für Deutschland nutzen zu können. Deshalb müssen Unternehmen, Wissenschaft und Politik jetzt die Weichen für die neue Technologie stellen. Das fordert der Digitalverband Bitkom anlässlich des 9. Nationalen IT-Gipfels, der heute und morgen in Berlin stattfindet. Die 5G-Technologie wird deutlich geringere Reaktionszeiten als der jetzige LTE-Standard sowie Bandbreiten bis in den Gigabitbereich ermöglichen – also bis zu 10 Mal schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten als der jetzige LTE-Standard (4G).
  • Nächste Mobilfunkgeneration 5G ist die Voraussetzung für vernetztes Fahren, Industrie 4.0 und Telemedizin

  • Mehr als tausend Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft kommen heute und morgen beim 9. Nationalen IT-Gipfel zusammen
Diese Merkmale sind unter anderem für digitale Anwendungen in der Industrie 4.0, in der vernetzten Mobilität und in der Telemedizin unabdingbar. „Die intelligente Vernetzung durch 5G eröffnet großartige Chancen für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Wir werden dank vernetzter Fahrzeuge, die untereinander und mit der Infrastruktur kommunizieren, einen Riesensprung in der Verkehrssicherheit machen. Wir werden Patienten mit telemedizinischen Mitteln auch aus der Ferne von führenden Spezialisten behandeln können. Und wir werden Produkte exakt nach Kundenwunsch hocheffizient und kostengünstig herstellen können“, so Rohleder. Der Schlüssel zur Verwirklichung dieser Visionen sei die nächste Mobilfunkgeneration. „5G wird die superschnelle mobile Vernetzung ermöglichen und damit für mehr Lebensqualität sowie mehr Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand in Deutschland sorgen. Der IT-Gipfel ist der richtige Ort, um diese Entwicklung voranzutreiben.“

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Derzeit befindet sich 5G noch in der Entwicklung. Experten rechnen damit, dass 2020 die Marktreife erreicht sein wird. Die Fokusgruppe 5G im Nationalen IT-Gipfel benennt hierfür wesentliche Voraussetzungen. Dazu gehört unter anderem die Bereitstellung von geeigneten Mobilfunkfrequenzen. Zudem müssen die kürzlich auf EU-Ebene beschlossenen Regelungen zur Netzneutralität so angewandt werden, dass Differenzierungsmöglichkeiten und Netzwerkmanagement erhalten bleiben. 5G-Netze werden verschiedenste Dienste mit sehr unterschiedlichen Anforderungen bedienen müssen, was eine technische Qualitätssicherung zwingend erforderlich macht. Außerdem gilt es, den leitungsgebundenen Breitbandausbau weiter voranzutreiben, denn eine leistungsfähige Festnetzinfrastruktur bildet die Grundlage von Funkstandorten für die mobile Versorgung. Details erläutert Olaf Reus, Leiter der Fokusgruppe 5G des IT-Gipfels, im Bitkom Blog.

Derzeit befindet sich 5G noch in der Entwicklung. Experten rechnen damit, dass 2020 die Marktreife erreicht sein wird. Die Fokusgruppe 5G im Nationalen IT-Gipfel benennt hierfür wesentliche Voraussetzungen. Dazu gehört unter anderem die Bereitstellung von geeigneten Mobilfunkfrequenzen. Zudem müssen die kürzlich auf EU-Ebene beschlossenen Regelungen zur Netzneutralität so angewandt werden, dass Differenzierungsmöglichkeiten und Netzwerkmanagement erhalten bleiben. 5G-Netze werden verschiedenste Dienste mit sehr unterschiedlichen Anforderungen bedienen müssen, was eine technische Qualitätssicherung zwingend erforderlich macht. Außerdem gilt es, den leitungsgebundenen Breitbandausbau weiter voranzutreiben, denn eine leistungsfähige Festnetzinfrastruktur bildet die Grundlage von Funkstandorten für die mobile Versorgung. Details erläutert Olaf Reus, Leiter der Fokusgruppe 5G des IT-Gipfels, im Bitkom Blog.

Dass Politik und Wirtschaft beim Breitbandausbau erfolgreich Hand in Hand arbeiten können, zeigt der Status Quo: Auf Festnetz-Internetverbindungen mit 16 Mbit/Sekunde können bereits 85 Prozent der deutschen Haushalte zugreifen. Über 50 Mbit/Sekunde verfügen fast 69 Prozent der Privathaushalte. Im Mobilfunk steht LTE für 94 Prozent der Haushalte bereit. Hierfür haben die Netzbetreiber seit der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes 1998 mehr als 100 Milliarden Euro in die Netze investiert. Die Bundesregierung hat unter anderem mit der schnellen Auktion der Mobilfunkfrequenzen dieses Jahr wie auch mit dem kürzlich aufgelegten Breitbandförderprogramm in Höhe von 2,1 Milliarden Euro wichtige Beiträge geleistet. Rohleder: „Mit der fortschreitenden Digitalisierung aller Wirtschafts- und Lebensbereiche steigen die Anforderungen an die Netze nahezu täglich an. Auch flächendeckende 50 Mbit/Sekunde sind nur ein Etappenziel.“

Im Mittelpunkt des diesjährigen Gipfels stehen die Themen digitale Transformation und Industrie 4.0, intelligente Netze und Mobilität, Digitale Souveränität, Sicherheit und Vertrauen sowie das Arbeiten in der digitalen Welt. Neben Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, mehreren Bundes- und Landesministern sowie Staatssekretären werden zahlreiche Top-Manager, Unternehmer und Start-up-Gründer der Bitkom-Branche erwartet. Insgesamt nehmen mehr als tausend Personen am IT-Gipfel teil. Weitere Hintergründe und aktuelle Informationen gibt es unter https://www.bitkom.org/it-gipfel/ .






(18.11.2015)
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