zur�ck zur Hauptseite
english version  english version
letzte Meldungen
Praktische Anleitung zum PC-Eigenbau
Diskussionsforum rund um den PC!
Tests, Infos und W�rterb�cher!

Tips & Trick f�r Microsoft Produkte!
Editoriales - interessante Berichte im Bereich der IT
Viren: Prophylaxe, Erkennung und Entfernung
Infos zu den neuesten DVDs, deren Features und auch zur DVD Hardware
Login zu Deinem pers�nlichen Bereich
Username:
Passwort:
Nur nicht kontaktscheu. Schreiben Sie uns!



Inserieren Motiv Anbieter 120x600
 
 Aktuelle News 

Sophos stellt Simulator für Phish-Threat-Attacken vor
(13.04.2018)
Asien und Naher Osten als Brutstätte neuer Bedrohungsakteure
(13.04.2018)
Was bedeutet Künstliche Intelligenz für Cybersecurity? 3 Prognosen
(12.04.2018)
Trend Micro zeigt potentielle Cyber-Sicherheitslücken in Krankenhäusern auf
(11.04.2018)
Jeder Zweite späht in kriselnder Beziehung seinen Partner online aus
(10.04.2018)
EMEA: Organisationen benötigen fast sechs Monate, um Cyber-Angriffe zu entdecken
(10.04.2018)
Canon veröffentlicht Studie über visuelles Storytelling und die Zukunft des Fotojournalismus
(09.04.2018)
Audio-Mastering-Legende zurück: SOUND FORGE Pro 12 setzt neuen Standard
(06.04.2018)

News-Archiv von
Nach News-Eintr�gen zu 

UMFRAGE
Kaufst Du PC, Handy etc. Elektronikartikel bei Lebensmittel-Discountern?
Sehr oft
Nur bei Super-Angeboten
Nein, aber ich achte darauf
aus Prinzip nicht
de:terra-canis:katze:120x600:gif
 Testberichte 
H�ttest Du's gewu�t?
Gelöschte Textpassagen endgültig vernichten
AAPC zeigt, wie's geht!
 Viren 
11 Aktuelle Schn�ppchen
AAPCSI
Der All About PC Schn�ppchen Index: Statistik: Anzahl Schn�ppchen pro Tag
AAPC Newsletter
 Neues aus dem Forum 
FOREN BEI AAPC:   HARDWARE   SOFTWARE   DVD


Digitaler Nachlass: noch kein Thema in Deutschland

Kaspersky Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag – der November ist traditionell der Monat des Gedenkens an die Verstorbenen; und auch Anlass sich bereits zu Lebzeiten Gedanken über den eigenen Nachlass zu machen. Dazu gehören im digitalen Zeitalter auch Konten bei E-Mail-Anbietern, Sozialen Netzwerken oder Banken, aber auch die eigene digitale Identität. Allerdings haben sich 75 Prozent der deutschen Internetnutzer noch keine Gedanken über ihren digitalen Nachlass gemacht, wie eine aktuelle Umfrage [1] im Auftrag von Kaspersky Lab ergeben hat.

Genau wie zu materiellen Dingen machen sich bereits einige Menschen zu Lebzeiten auch Gedanken, was mit den eigenen digitalen Daten (Informationen, Fotos oder Videos), Accounts und der digitalen Identität im Internet nach dem Tod geschehen soll. Laut der Kaspersky-Umfrage haben 75 Prozent noch nicht über ihren digitalen Nachlass nachgedacht. Davon möchten sich allerdings 26 Prozent bei gegebener Zeit damit beschäftigen. Immerhin 19 Prozent sagen, dass sie sich mit ihrem digitalen Nachlass befasst haben. Sechs Prozent ist dagegen egal, was nach ihrem Tod mit den eigenen Daten und Accounts geschieht.

„Für Erben wäre es von großer Wichtigkeit, das digitale Leben Verstorbener soweit wie möglich vor Missbrauch zu bewahren“, erklärt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Wer Passwörter für den Zugang zu digitalen Konten nicht hinterlässt, macht es seinen Erben nicht einfach. So gehen etwa alle kostenpflichtigen Mitgliedschaften des Verstorbenen auf Erben über.“

Makabres Hacking: Nachricht eines scheinbar Toten?

Zudem besteht die Gefahr, dass digitale Konten von Verstorbenen gehackt werden [2]. „Wer als Hinterbliebener keinen Zugriff hat oder von einem Konto gar nichts weiß, wird das viel zu spät oder nie feststellen. Auch können Angehörige ohne die Account-Daten für Soziale Netzwerke nur mit viel Mühe verhindern, dass der Verstorbene scheinbar weiter lebt“, so Holger Suhl.

So haben bei Facebook Hinterbliebene ohne Kenntnis der Zugangsdaten keinen Zugriff auf das Profil eines Verstorbenen. Die Einrichtung eines Gedenkstatus ist zwar nach Vorlage der Sterbeurkunde oder einer digitalen Todesanzeige möglich. Facebook schaltet dann allerdings lediglich die Erinnerungsfunktionen ab, so dass keine E-Mails mehr im Namen des Toten verschickt werden. Für die Löschung eines Twitter-Accounts müssen gar Sterbeurkunde, Ausweis- oder Führerscheinkopie des Erben sowie eine notarielle Beglaubigung, aus der die Kontaktdaten des Erben und seine Beziehung zum Verstorbenen ersichtlich sind, vorgelegt werden [3].

Kaspersky Lab: Sichere Nachlassverwaltung digital

Viel einfacher und sicherer ist es, seinen digitalen Nachlass bereits zu Lebzeiten zu regeln. Kaspersky Lab zeigt, was dabei zu beachten ist [4]:
    Anzeige
  • Das E-Mail-Konto ist oft der Dreh- und Angelpunkt für die Kommunikation mit allen weiteren Online-Diensten und damit der wichtigste Account bei der Nachlassregelung.
  • Nachhaltiges Passwortmanagement hilft zu Lebzeiten und darüber hinaus. Der in Kaspersky Total Security [5] enthaltene Kaspersky Password Manager speichert Passwörter, Adressen und Kreditkarteninformationen sicher und synchronisiert sie auf Geräten wie PC, Mac, Android-Smartphones/-Tablets, iPhones und iPads.
  • Die Zugangsdaten zu E-Mail-Konten und allen genutzten Internet-Diensten sollten handschriftlich im Testament hinterlegt sein. Dort kann auch angegeben werden, welcher Personenkreis Einblick erhalten darf. Das ist auch deshalb wichtig, weil Anbieter oft einen Erbschein für den Zugriff auf Konten verlangen.
  • Im Rahmen der Vorsorgevollmacht kann bestimmt werden, auf welche Daten die Angehörigen beziehungsweise Erben zugreifen dürfen und was damit geschehen soll. So lässt sich auch definieren, welche kostenpflichtigen Abos und Dienste nach dem Tod zu kündigen sind.
  • Einzelne Dienstanbieter wie Google bieten inzwischen sogenannte Kontoinaktivitäts-Manager. Auch damit kann bereits zu Lebzeiten festgelegt werden, dass nach einer bestimmten Zeit der Inaktivität das Konto automatisch gelöscht wird, oder wer im Todesfall benachrichtigt wird und Zugriff auf das Konto erhalten soll.
  • Facebook ermöglicht seinen Nutzern ebenfalls, einen Nachlasskontakt zu bestimmen, der das Profil nach dem Tod weiter pflegen darf.
  • Auch professionelle digitale Nachlassverwalter bieten Leistungen an. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass diese damit Zugriff auf sehr persönliche Daten erhalten.
[1] Die Umfrage wurde als Online-Studie am 11. Oktober 2016 von Statista im Auftrag von Kaspersky Lab durchgeführt. Dabei wurden mehr als 500 deutsche Internetnutzer ab 18 Jahren befragt.

[2] Zumindest fiktional ist dieses Thema mehrfach durchgespielt worden. Beispiele dafür sind etwa die vielfach kolportierte Mystery-Story von Nathan und Emily (siehe zum Beispiel http://www.mimikama.at/mystery/die-tote-freundin-meldet-sich-auf-facebook-die-geschichte-von-nathan-und-emily/) oder der Roman „Blindes Misstrauen“ von Swantje Oppermann: https://books.google.de/books?id=nn03DQAAQBAJ

[3] https://de-de.facebook.com/help/1506822589577997/ und https://support.twitter.com/articles/20170148?lang=de

[4] https://blog.kaspersky.de/planen-sie-ihr-digitales-leben-nach-dem-tod/1556/

[5] http://www.kaspersky.com/de/total-security







Weitere Infos bei AAPC zu diesem Thema
Verbraucherzentrale startet Kampagne zum digitalen Nachlass  (31.10.2014)
(25.10.2016)
 Zurück 
 Zur Newsübersicht 
 News an einen Freund versenden 
 News ausdrucken 
 Newstipp an AAPC  

WLAN im Laden macht Kunden glücklich (25.10.2016)
Online Preise vergleichen, Artikeldetails im Webshop aufrufen oder den Ratschlag von Freunden via Messenger einholen: Wer auf Shopping-Tour durch die Einkaufszentren ist, verzichtet nur ungern auf WLAN. Rund die Hälfte der Internetnutzer ab 14 Jahren (48 Prozent) wünscht sich beim stationären Sh.....


Das Antennenfernsehen wird hochauflösend (25.10.2016)
Am 29. März 2017 wird in Deutschland die zweite Stufe des Generationswechsels beim Antennenfernsehen umgesetzt: Der bisherige Standard DVB-T wird abgeschaltet und der neue Standard DVB-T2 HD übernimmt nahtlos. Zuschauer, die ihr Programm über DVB-T empfangen, werden von den Sendern bereits mit L.....


Ungeschützte IoT-Geräte haben das Internet stundenlang lahmgelegt (24.10.2016)
Der Angriff auf den DNS-Provider Dyn führte dazu, dass vor allem in den USA beliebte Internetdienste wie Twitter, Netflix, Github oder Spotify für Kunden nicht erreichbar waren. Außerdem waren bei sechs Prozent der US-Fortune-500-Unternehmen Ausfälle zu verzeichnen. Ein massiver Distributed D.....


Ungeschützte IoT-Geräte haben das Internet stundenlang lahmgelegt (24.10.2016)
Der Angriff auf den DNS-Provider Dyn führte dazu, dass vor allem in den USA beliebte Internetdienste wie Twitter, Netflix, Github oder Spotify für Kunden nicht erreichbar waren. Außerdem waren bei sechs Prozent der US-Fortune-500-Unternehmen Ausfälle zu verzeichnen. Ein massiver Distributed D.....




Copyright liegt bei All-About-PC. Alle Rechte vorbehalten.
Alle Information auf dieser Website durch All-About-PC urheberrechtlich geschützt. Reproduktion und Vertrieb in jeglicher Form ohne Zustimmung der Redaktion sind verboten. 
Wiewohl alle Informationen auf dieser Website streng recherchiert und weitestgehend durch Sekundärquellen gegengeprüft und bestätigt werden, kann für den Inhalt und daraus etwaig entstehenden Schaden keine Verantwortung übernommen werden.