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Autor:   Arthur Wei
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OTES

                                   

OTES? Who the fuxx is OTES? OTES ist neu, ganz neu, und sogar so neu, dass darüber selbst bei ABIT auf der Homepage nicht viel zu finden ist, es heißt so viel wie Outside Thermal Exhaust System. An dem oben abgebildeten Bild erläutert stellt sich die Angelegenheit wie folgt da. Der blaue Lüfter mit dem Aufkleber "OTES" saugt wie ein Staubsauger mit 7200 Umdrehungen Luft an (damit also 4,5 Mal so flott wie mein Phillips Staubsauger). Das geschieht aus dem einzigen Grund, dass er dem Kupfer-Heatsink ordentlich einen blasen kann, und somit damit die Temperatur heruntersenkt. Wer hätte das gedacht. Und jetzt aber kommt der besondere Clou, der von der Laptop-Kühlung abgeschaut wurde. nachdem die Luft über die Membranen des Kupfer-Heatsinks geschossen ist, wird sich in einem Röhrensystem nach außen geblasen. Somit wird also effektiv Abwärme aus dem Computer-Gehäuse herausgeführt. Hält man einmal die Hand hinter das Gebläse, ist man tatsächlich überrascht, in welcher Stärke die verbrauchte Luft ausgestoßen wird. Auf dem kleineren Bild in der rechten Ecke oben sieht man den Gebläseausgang sehr gut. Klar, ein Nachteil einer solchen Lösung ist freilich, dass einem gleich zwei Slots okkupiert werden. Aber da in der Regel AGP und der der danebenstehende PCI-Schacht ehedem einen IRQ teilen würden, spielt das kaum eine größere Rolle. Es sein denn Du hast Dir nun mal eben einen Schnäppchen-PC gekauft, der ohnehin nur zwei PCI-Slots hat. Solltest Du in diese Kategorie User fallen, vergiss es sofort wieder Schätzchen, denn Dein mitgeliefertes Netzteil bekäme eh einen Schock und würde vermutlich in den Streik treten. 

Das war doch schon nicht schlecht! Aber da steckt noch mehr hinter. Neben dem Ventilator (hier müssen wir allerdings Kritik anbringen, denn ABIT scheint an diesem Element etwas gespart zu haben, denn der Ventilator selber hat sich als Voll-Plaste herausgestellt, als wie das Kühlsystem aufgeschraubt haben.) gibt es noch eine Heat-Pipe. Hierbei handelt es sich um ein kleines Röhrchen, dass mit einer Kühlflüssigkeit gefüllt ist und ein geschlossenes System darstellt. Die Idee bei dieser Angelegenheit ist wie folgt. Die Kühlflüssigkeit liegt über den erhitzten Elementen. Wird es zu heiß verdampft die Flüssigkeit und steigt hoch und auf und davon. Auf dieser Flucht kann sich die verdampfte Flüssigkeit selbst auch wieder abkühlen um daraufhin erneut zu Flüssigkeit zu werden und die Reise im Kühl-Nirvana fortzusetzen. Ein ewiger Kreislauf, weil es sich ja um ein geschlossenes System handelt. Das dürfte denn ja wohl klar sein!  Also so oder so eine coole Karte. ABIT legt der Kanone auch noch ein Faltblatt bei, auf dem der Vorgang noch mal beschrieben wird und auch ein Graph für die beispielhafte Hitzeentwicklung geboten wird. Man hat sich also nicht nur in der Entwicklung sondern auch in der Propaganda dieses Mal ganz besondere Mühe gegeben. 

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