zur�ck zur Hauptseite
english version  english version
letzte Meldungen
Praktische Anleitung zum PC-Eigenbau
Diskussionsforum rund um den PC!
Tests, Infos und W�rterb�cher!

Tips & Trick f�r Microsoft Produkte!
Editoriales - interessante Berichte im Bereich der IT
Viren: Prophylaxe, Erkennung und Entfernung
Infos zu den neuesten DVDs, deren Features und auch zur DVD Hardware
Login zu Deinem pers�nlichen Bereich
Username:
Passwort:
Nur nicht kontaktscheu. Schreiben Sie uns!



Inserieren Motiv Anbieter 120x600
 
 Aktuelle News 

Verbraucherzentrale NRW: Bilanz 2016 Internet-Abzocke als Dauerbrenner
(18.05.2017)
Trend zu hochwertigen Audio-Produkten hält an
(18.05.2017)
Gutachten: Gesetz gegen Hasskriminalität im Netz verstößt gegen Europarecht und das Grundgesetz
(17.05.2017)
Finanzbranche setzt auf Digitalisierung
(17.05.2017)
Jung, digital und immer online: Für die Generation Z gilt mobile first
(16.05.2017)
TRENDnet führt neue Reihe umfassender DVR-Überwachungskits ein
(13.05.2017)
Präzise Steuerung, hoher Komfort: Die Gear VR with Controller
(13.05.2017)
Kinder und Jugendliche zocken täglich rund zwei Stunden
(13.05.2017)

News-Archiv von
Nach News-Eintr�gen zu 

UMFRAGE
Kaufst Du PC, Handy etc. Elektronikartikel bei Lebensmittel-Discountern?
Sehr oft
Nur bei Super-Angeboten
Nein, aber ich achte darauf
aus Prinzip nicht
MEDIONshop
 Testberichte 
H�ttest Du's gewu�t?
Windows-Start beschleunigen
AAPC zeigt, wie's geht!
 Viren 
87 Aktuelle Schn�ppchen
AAPCSI
Der All About PC Schn�ppchen Index: Statistik: Anzahl Schn�ppchen pro Tag
AAPC Newsletter
 Neues aus dem Forum 
FOREN BEI AAPC:   HARDWARE   SOFTWARE   DVD


Conversational Commerce: Ist das gesprochene Wort die Zukunft des E-Commerce?

Trusted Shops Künstliche Intelligenz bestimmt das Verhalten der Konsumenten stärker als man denkt. Egal ob beim Einkauf im Geschäft oder online: Intelligente Systeme verarbeiten die digitalen Fußabdrücke, Bewegungsdaten im Laden oder persönliche Merkmale wie Kredit- und Treuekarten. Das Ziel ist klar – man möchte den Kunden besser verstehen, seine Präferenzen vorhersagen und ihm mit einem personalisierten Einkaufserlebnis und relevanten Produkten zum Kauf inspirieren. Doch wozu wird künstliche Intelligenz im Handel zukünftig noch verwendet werden? Der Internetriese Amazon gewährt mit seinem ‚Echo‘ einen interessanten Blick in die Zukunft.

Ein Assistent für alle Fälle

Nachdem Amazon Echo seit Anfang des Jahres zunächst nur für eingefleischte Nerds auf Einladung verfügbar war, kann seit einigen Wochen jeder Bundesbürger die charmante Assistentin mit dem Namen Alexa sein Eigen nennen. Auf Zuruf spielt sie die Lieblingslieder, steuert Lampen, und sagt wie das Wetter wird. Ist das neu? Nein, denn diese Dinge gehören bereits seit Jahren zum Skillset von Siri und Google. Aber Alexa kann mehr: Sie beantwortet nicht nur einfache Fragen, sondern bestellt auch Rasierklingen, die morgens ausgegangen sind. So wird künstliche Intelligenz zum neuen User Interface und somit gewährt man dem Online-Händler Amazon Einlass in die Wohnzimmer.

Wie funktioniert der Einkauf per Sprache genau?

Der Einkauf mit Echo wird durch einen einfachen Sprachbefehl initiiert. Wichtig ist dabei, dass der gewünschte Artikel entweder schon einmal bestellt wurde oder ein ‚Prime‘ Artikel ist. Sollten mehrere Artikel auf die Kaufanfrage passen, schlägt Alexa das Produkt vor, welches am häufigsten bestellt wurde. Abschließend nennt Alexa sowohl die Artikelbezeichnung als auch den Preis und fragt, ob der Artikel gekauft werden soll. Obwohl ein solches Bestätigungsverfahren Fehlkäufe fast unmöglich machen sollte, empfiehlt es sich die Funktion zusätzlich durch einen Pin-Code zu sichern. So wurde erst kürzlich durch einen Nachrichtensprecher in den USA ungewollt demonstriert, dass diese Technik auch Risiken birgt: In einem Beitrag erwähnte er die Worte „Alexa" und „Puppenhaus kaufen" und löste so eine Massenbestellung von Puppenhäusern aus.

Ist ein Kaufvertrag mit einem Roboter gültig?

Anzeige
Durch den Sprachbefehl soll möglichst ohne Hürden ein Kaufvertrag geschlossen werden. Spielt es eine Rolle, dass die Bestellung mündlich aufgegeben wird? Ist es von Relevanz, dass man mit einer künstlichen Intelligenz spricht und nicht mit einem Menschen?

Bei ausschließlichem Einsatz von Fernkommunikationsmitteln für die Vertragsverhandlungen und den Vertragsschluss handelt es sich um einen Fernabsatzvertrag. Ohne in die Details abzuschweifen kann man davon ausgehen, dass die Kriterien hier gegeben sind. Insoweit besteht bei der Bestellung per Alexa kein Unterschied zur Bestellung über die Amazon Website.

Amazon treffen hierbei jedoch zahlreiche Informationspflichten, so z. B. auch dazu, wie dieser Fernabsatzvertrag geschlossen wird. Leider erfährt man dazu von Alexa gar nichts. Ebenso wenig wird man über die wesentlichen Merkmale der Waren, die man bestellen möchte, etwaige Grundpreise, Liefertermine, sein Widerrufsrecht oder die AGB informiert.

Da Alexa klar den Preis des Produktes benennt und anschließend fragt, ob man das Produkt „kaufen" möchte, ist der Bestellprozess so gestaltet, dass dem Verbraucher noch einmal klar gemacht wird, dass er jetzt eine Zahlungsverpflichtung eingeht. Problematisch kann es werden, wenn Dritte – vielleicht sogar die minderjährigen Kinder - über das System Bestellungen auslösen. Denn der Vertrag kommt nicht mit dem Kind zustande, sondern mit dem Account-Inhaber, der Minderjährigenschutz greift dann nicht und die Eltern müssen für die Bestellung der Kinder bezahlen. Auch wenn sich Alexa dafür wahrscheinlich wenig interessiert, kann Amazon für die fehlenden Pflichtinformationen abgemahnt werden. Und auch wenn der Verbraucher darüber nicht informiert wird, so hat er doch ein Widerrufsrecht hinsichtlich solcher Verträge – die Widerrufsfrist läuft ggf. sogar erst ein Jahr und 14 Tage nach der Lieferung der Ware ab, wenn Amazon die Information über das Widerrufsrecht nicht zwischenzeitlich in Textform nachholt.

Wie wird sich der E-Commerce durch Systeme wie Alexa verändern?

Intelligente Systeme wie Alexa haben das Potential das Konsumverhalten nachhaltig zu verändern. Wenn heute eine Kaufentscheidung getroffen wird, geht dieser meist eine Recherche voran. Es werden Produkt- und Shopbewertungen gelesen, Freunde befragt oder man vertraut im Zweifelsfall den Werbebotschaften auf der Verpackung oder in der Werbung.

In der Zukunft werden Kunden einen Teil dieses Entscheidungsprozesses dem digitalen Assistenten überlassen. Er genießt dann bei Waren mit geringen Kosten oder geringer Emotionalität das Vertrauen und wählt beispielsweise eigenmächtig aus, welches Waschpulver gekauft wird. Dies wird den Wettbewerb massiv verschärfen und gegebenenfalls kleinere Händler die Existenz kosten.

Als Alleinstellungsmerkmal im Premiumsegment werden Vertrauen und persönliche Betreuung künftig eine noch größere Rolle im Kaufprozess spielen. Es wird darum gehen, Einkaufserlebnisse zu schaffen und den Kundenn ins Zentrum zu stellen. Gleichzeitig wird auch hier Personalisierung sowie Komfort erwartet, den man von seinem digitalen Assistenten gewohnt ist. So sollte ein Kundenberater mithilfe von Vorhersagealgorithmen bereits vor einem Besuch wissen, ob der Kunde eine Lederausstattung wünscht, oder nicht. Feedback oder Bewertung sollte unmittelbaren Einfluss darauf haben, wie man beim nächsten Mal angesprochen wird. Andernfalls degradiert das Produkt, der Service und letztendlich die Marke zur austauschbaren Massenware und wird damit ein Fall für die Auswahl durch den digitalen Assistenten.






Weitere Infos bei AAPC zu diesem Thema
Millenials buchen jede zweite Reise online (08.03.2017)
eBay-Umfrage: Deutsche Frauen europaweit Spitzenreiterinnen beim Unternehmergeist (07.03.2017)
Zahl der Händler im Club der eBay-Umsatzmillionäre steigt auf mehr als 1.000 (08.02.2017)
Mehrheit traut sich zu, unseriöse Online-Händler zu erkennen (23.01.2017)
2016: Online-Shopper gaben im Schnitt 1.280 Euro aus (27.12.2016)
Amazon Business: Händler können jetzt ihre B2B-Verkäufe auf Amazon steigern (06.12.2016)
Markenherstellern entgehen durch Plattformverbote Online-Umsätze in Millionenhöhe  (29.11.2016)
WLAN im Laden macht Kunden glücklich (25.10.2016)
Online informiert und Geld gespart (17.10.2016)
Aus Online-Shopping wird Mobile-Shopping (06.10.2016)
Drohnen und Roboter sind die Paketboten der Zukunft (29.09.2016)
Prime Day 2016 – Weltweit über 100.000 Angebote (30.06.2016)
eBay-Untersuchung belegt enorme Wirtschaftskraft selbstständiger Mütter (28.06.2016)
Brexit – Eine Gefahr für Online-Händler? (22.06.2016)
Neu für Händler: Ratenzahlung Powered by PayPal (08.06.2016)
(14.04.2017)
 Zurück 
 Zur Newsübersicht 
 News an einen Freund versenden 
 News ausdrucken 
 Newstipp an AAPC  

Frequenzauktion in den USA beendet – T-Mobile US ersteigert wichtige Frequenzen (14.04.2017)
T-Mobile US hat den Zuschlag für 31 MHz landesweiten Spektrums erhalten und zahlt hierfür ca 7,99 Milliarden US-Dollar an die US-Regierung. Die Auktion erzielte ein Gesamtergebnis von über 19 Milliarden US-Dollar, wovon 10 Milliarden an Fernsehstationen gezahlt werden, denen die Frequenzen urspr.....


Die neue Nikon D7500 – das kompakte Kraftpaket für Fotografen mit Passion (14.04.2017)
Nikon kündigt die neue D7500 an, eine DX-Format-Spiegelreflexkamera der Extraklasse, die entwickelt wurde, um passionierte Fotografen zu inspirieren und ihnen noch mehr kreative Möglichkeiten an die Hand zu geben. Die leistungsstarke und sehr agile D7500 bietet neben umfassender Konnektivität di.....


Das Smartphone gehorcht aufs Wort (14.04.2017)
Telefonieren, texten, surfen – und die digitale Technik gehorcht aufs Wort: Sechs von zehn Nutzern (59 Prozent) steuern ihr Smartphone per Spracheingabe. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom. Das Smartphone freihändig auf Zuruf zu bedienen wird demnach .....


Bundestagswahl 2017: Jeder zweite Deutsche würde gerne über das Internet wählen (14.04.2017)
Mehr als jeder zweite wahlberechtigte Deutsche (56 Prozent) würde bei der Bundestagswahl 2017 gerne seine Stimme über das Internet abgeben. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von Statista im Auftrag von Kaspersky Lab zum Thema „Stimmabgabe per Klick – So steht Deutschland zum Thema Onlin.....




Copyright liegt bei All-About-PC. Alle Rechte vorbehalten.
Alle Information auf dieser Website durch All-About-PC urheberrechtlich geschützt. Reproduktion und Vertrieb in jeglicher Form ohne Zustimmung der Redaktion sind verboten. 
Wiewohl alle Informationen auf dieser Website streng recherchiert und weitestgehend durch Sekundärquellen gegengeprüft und bestätigt werden, kann für den Inhalt und daraus etwaig entstehenden Schaden keine Verantwortung übernommen werden.