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Autor: Arthur Wei
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EPoX 8KTA3+


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Layout

Die Entwickler bei EPoX haben großartige Arbeit geleistet. Es mag hier sicherlcih übertrieben klingen, doch beizeiten ist das Design eines Motherboards geradezu ein Ausdruck technischer Kunstfertigkeit, das 8KTA3+ ist ein solches Beispiel. Vom Anblick her, wobei wir hier zunächst die technische Qualität auserauch lassen, überzeugt das gutdurchdachte Layout und die Anordnung der Komponenten.

Die 4 DIMM Lösung zum Beispiel empfinden wir als guten Ansatz. Wenngelich sie auch nicht mehr als 1,5GB an Speicher aufnehmen kann (denn der Chipastz läßt nicht mehr zu), so bietet diese Lösung doch ein höheres Maß an Flexibilität in der Bestückung der DIMM Steckplätze mit verschieden großen SDRAM-Modulen. Hat mal also beispielsweise noch vier ältere 32MB SDRAM Speicher, so lassen sich diese alle zusammen verwenden und man kommt also immer noch auf 128 MB gesamten Systemspeicher.

Die Steckplatz-Konfiguration von 1 AGP/ 6 PCI/ 1 ISA/ 0 AMR scheint uns optimal. Auch wenn man im Normalfall die seche PCI-Steckplätze nicht völlig ausnutzen wird, ist der Freiraum doch beruhigend. Zu beachten ist hier allerdings wie stets bei PCI-Steckplätzen, dass mit geteilten IRQs gearbeitet wird. So teilen sich PCI 1 und AGP, PCI4 und der HPT370A als auch der PCI 6 und ISA jeweils einen IRQ. Die Einbindung eines sechsen PCI-Steckplatzes anstelle eines AMR-Slote scheint uns zu diesem Zeitpunkt noch vorteilhafter.

Desweiteren hat man sich gegen einen AGP "Pro" Steckplatz entschieden. Anstatt den AGP-Slot "Pro" kompatibel zu machen, hat man lieber einen Sicherheitsriegel an das Ende des Steckplatzes gesetz, der eingesteckte AGP-Karten im Steckplatz fixiert. Wir haben diese Riegel zuvor bereits bei QDI gesehen, währende andere Hersteller sich ehr wenig darum bemüht haben. In der Zukunft werden wir wahrscheinlich eine größere Verbreitung dieses Sicherungsfeatures auf dem Markt sehen können.

AGP Karten-Riegel


Die "3-Phasen-Stromversorgung" hat Tester im ganzen Web beschäftigt, seitdem die ersten Sockel A Board hiermit bestückt erhältlich wurden. Allerdings wurde diese leistungsstärkere Transistorenanordnung für eine gleichmäßige Stromversorung von CPU und Speicher erst in letzter Zeit wirklich relevant. Hinter der Bezeichung "3-Phasen-Stromversorgung" ("3-Phase-Power") verbergen sich 6 MOSFETs (Metal Oxide Semiconductor Field Effect Transistors). Diese sind in drei Sets mit je zwei Transistoren zusammengefaßt. Zuvor fand man auf den meisten Boards nur zwei socher Sets. Mit dem Aufkommen der neuesten Athlon Prozessoren, die eine wesentlich höhere Elektrizitätsaufnahme aufweisen, wurde jedoch eine Verstärkung dieser Stromwandler-Transistoren vonnöten, da die ursprüngliche "zwei-Phasen"-Lösung bei dieser Belastung nun zu heiß wird und leicht Temperaturen von 65° erreichen kann. Die neuen Sockel A Mainboards bieten nun fast alle diese "3-Phasen-Stromversorgung". Doch auch in diesem Bereich war man bei EPoX noch etwas mehr besorgt, und hat den Transistoren selbst noch passive Kühler spendiert.

 MOSFETs... mit Kühler

Für den Fall, dass Sie bei der Hardwareinstallation auf Probleme stoßen sollten, hat EPoX am südwestlichen Rand des Mainboards eine Diagnose-LED integriert. Diese Anzeige bietet zwei Ziffern LEDs, die im Verlauf der POST-Prozesses die verschiedenen Codes anzeigt. Sollte etwas schief gehen, so kann man im Idealfall von der LED-Anzeige einen Code ablesen, der Aufschluß über das Problem bietet.

Debug LED


Ein weiterer Blick auf die Südwest-Front des Boards zeigt Möglichkeit der Integration eines zweiten BIOS Chips auf dem Mainboard. Eine solche Lösung ist interessant, wenn man in der Furcht lebt, sich seinen BIOS-Chip beim Flashen zu zerschießen oder durch einen aggressiven Virus zu zerstören. Leider ist der BIOS Sockel nicht ausgeführt.

Auch wenn uns das Board soweit sehr gefallen hat, gibt es da doch ein einen Makel: ein Jumper, bezeichnet als "JP5". Dieser wird benötigt um sich für 100MHz oder 133MHz FSB zu entscheiden. Wir werden später noch weiter auf diese Achillesferse des Boards eingehen.

 

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