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 EPoX 8KTA3+ 


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Autor: Arthur Wei
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EPoX 8KTA3+


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BIOS und Übertakten

Als erste Anlaufstelle im BIOS sind die “Standard CMOS Features” für die Überprüfung der IDE-Geräte Konfiguration von Interesse. Geräte, die über den HPT370A angeschlossen sind, erscheinen in diesem BIOS Menü allerdings nicht. Solche IDE-Geräte werden erst später bei der Initialisierung des HPT-BIOS-Chips über das HightPoint BIOS selbst angesprochen. Als nächstes schauen wir uns im Mainboard BIOS das Menü “Advanced BIOS Features” an. Hier können Änderungen der Boot-Reihenfolge vorgenommen werden. Weiter kann man sich das "PC Health Status"-Menü anschauen, um einen Eindruck zu bekommen, wie heiß die Komponenten laufen und wieviel Strom konsumiert wird.

Standard CMOS Features Advanced BIOS Features PC Health Status

Noch wichtiger sind die “Advanced Chipset Features”. Hier werden die Speichereinstellungen angepaßt, EPoX bietet eine recht akzeptable Auswahl verschiedener Einstellmöglichkeiten. Setzen Sie "DRAM Timing by SPD" auf "disable" und stellen die DRAM Clock auf die Werte Ihrer SDRAM Module. Man die Whal zwischen 100 und 133, in Wirklichkeite heißt das Host Clock oder Host Clock + PCI (oder 4/3 Host Clock). Nun wählen sie die korrekte "DRAM Cycle Lenth" (die CAS2 Latency, etweder 2 oder 3). Stellen Sie daraufhin auch sicher, dass "Bank Interleave" auf "4 Bank" gesetzt ist. Die Aktivierung des 4-Way-Interleave ist die leichteste Art, auf die man seine SDRAM-Leistung verbessern kann. Desweiteren kann man in diesem Menü den angemessenen AGP-Modus wählen und AGP-Fast Write einstellen.

Advanced Chipset Features


Ein weiteres wichtiges BIOS-Menü ist die “Frequency/Voltage Control”. Hier kann man den Front Side Bus und die Multiplikatoren einstellen, wodurch die CPU-Geschwindigkeit definiert wird. Darüberhinaus können auch die verschiedenen Spannungen für CPU Vcore, I/O und AGP angepaßte werden. Die AGP-Spannungseinstellungen sind vorallem für Zocker, die ihre AGP-Karte übertakten wollen von Interesse.

Frequency/Voltage Control


Der bereits erwähnte JP5 Jumper kommt bei den Frequenzeinstellungen ins Spiel. Stellt man diesen Jumper auf die Positon 1-2 eröffnet das BIOS Wahlmöglichkeiten für FSB-Takte von 100 bis 120. Man kann die Zwischenwerte in 1 MHz Schritten anpassen. Setzt man den Jumper auf die Position 2-3 bekommt man Einstellungsmöglichkeiten zwischen 133 und 165 Mhz. Wäre das schon alles, hätte man beim Übertakten bereits ausreichend Ungemach. Hinzu trat allerdings weiter, dass das 8KTA3+ unseren Duron oder 100MHz FSB Athlon mit der Jumpereinstellung auf 133 nicht einaml posten wollten.

Wir haben es mit unserm 1.2 GHz Athlon und 700 MHz Duron versucht, von denen wir wissen, dass sie sich auch mit einem FSB von 133 MHz betreiben lassen. Aber sie waren nur bereit zu posten, wenn man den Jumper auf die "korrekte" 100 Position stellte.

Somit konnten wir also nur einen maximal FSB von 120 MHz erreichen. Dadurch kamen wir denn auch in ein Dilemma mit unseren Benchmarks. Denn mit diesen Werten konnten wir natürlich keien Vergleich zu unserm Test des ASUS A7V133 herleiten, denn hier waren wir von 133MHz FSB ausgegangen. Also entschlossen wir uns dazu, an das EPoX Board heranzugehen, als sei es ein KT133 (also nicht KT133A) Board. Nachdem wir den maximalen Multiplikator bei 100MHz FSB herausgefunden hatten, gingen wir dazu über, den FSB stetig höher zu setzen, um zu sehen, wie weit wir es treiben könnten.

Alles in allem ließ uns das 8KTA3+ den Duron recht gut übertakten. Wir erreichten bis zu 884Mhz mit 8,5 x 104 und 138 Mhz Speichertakt. Der Athlon lief hingegen nicht ganz so gut. Hier kamen wir bis auf 1,272 GHz mit 12x106 und 141Mhz Speichertakt.

 

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