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ASUS A7V133
Einen RAID Array mit dem Promise Chip zu
erstellen und sehr einfach. Ziehen Sie das Mainboard vom Netzstecker ab,
setzen Sie die Jumper auf die "RAID" Position und stecken Sie
zwei Festplatten an die Promise IDE Ports. Nun fahren Sie erneute hoch und
stellen im BIOS noch kurz sicher, dass die Option "ATA100/RAID"
option auf "enable" steht, wenn dieser zuvor von Ihnen im BIOS
ausgeschaltet worden sein sollte. Im nächsten Bildschirm werden Sie dann
aufgefordert, Strg. + F zu drücken, um einen RAID Array zu erstellen. Der
Chip hat unsere Festplatten problemlos erkannt (wir verwendeten zwei 30GB
ATA100 5,400RPM Quantum Fireballs). Daraufhin wählten wir "Auto
Setup", und einen Augenblick später war auch schon alles getan.
Mit dem Promise Chip einen RAID Array zu konfigurieren, ist eine einfache Angelegenheit. Windows dazu zu bringen, den Array zu erkenne ist hingegen etwas trickreicher. Es ist uns gelungen, RAIDs zu kreieren, bei denen
- beide Festplatten jeweils das Master-Gerät an den Promise IDE Ports waren
- beide Festplatten jeweils das Slave-Gerät an den Promise IDE Ports waren.
- beide Festplatten an dem selben Post angeschlossen wurden, während eine als Master und die andere als Slave angesprochen wurde.
Windows 2000 wollte jedoch keine dieser Konfigurationen anerkennen. Die einzige Konfiguration, die Windows annehmen wollte, ware eine Master-Slave-Konfiguration mit ienem Kabel auf dem sekundären Promise IDE-Port. Warum? Der Himme möge es erahnen.
Wir haben es also schließlich geschafft,
so dass uns Sandra die folgenden Ergebnisse lieferte:
Dieser Wert von 26686 verleitet dazu zu
meinen, dass die RAID-Konfiguration rund 25% bessere Performance bietet
als ATA100 an sich, aber ein Blick auf die HD Tach Ergebnisse hier lohnt
sich:
Was wir hier erkennen sind starke
Schwankungen bei den sequenziellen Lesezugriffen über die Festplatte
verteilt, auch wenn es häufig um die 35.000er Marke herumtänzelte. Alles
in allem läßt sich sagen, sowohl die zufällige Zugriffszeit als auch die
Read-Burst-Geschwindigkeit lagen wesentlich schlechter als bei der 686B
South Bridge oder der Promise ATA100 Funktionalität an sich. Für uns
scheint diese IDE-RAID Lösung daher völlig uninteressant.
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