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ASUS A7V133
Als VIA den KT133 Chipsatz ankündigte,
waren das zunächst kein großes Dingt. Chiptätze wie der AMD 760, ALi Magik
und VIA KT266 waren schon angekündigt, und sollten darüber hinaus bereits
DDR-Speicher unterstützen. Desweiteren sprach man davon, DDR RAM solle sehr
bald nur noch ähnlich teuer sein wie SDRAM. Wer sollte angesichts solcher
Prophezeiungen noch Interesse an einem sehr bald veraltetem und nicht mehr
aufrüstbarem Chipsatz haben!? Doch dann kam alles anders als man sich das in
der DDR-Fraktion vorgestellt hatte. Die Performance des ALi Chipsatzes war
enttäuschend, und auch der AMD 760 war nicht überzeugend (wenn auch
verglichsweise besser). Ausserdem wurde die Marktreife des KT266 massiv
verzögert. Zum krönenden Abschluß blieben die DDR-Preise oben, während
SDRAM-Preise völlig in die Knie gingen.
Das alles führte dazu, dass KT133A Motherboards
urplötzlich gewaltig an Attraktivität gewinnen konnten. Die offizielle
Chipsatz-Unterstützung eines FSB von 133MHz (sogar Duron Prozessoren lassen
sich mit einer solchen Geschwindigkeit betreiben) und die günstigen SDRAM
Preise machten dem Anwender mehr Spass, denn zu solchen nie dagewesenen
Speicherpreisen, konnte man endlich einmal alle DIMM-Steckplätze vollpacken.
Darüberhinaus läßt sich der Speicher sogar problemlos bis auf 150 MHz
hochkitzeln. Das Ergebnis war und ist immer noch sehr einfach zu beschreiben:
Übertakter und Leistungsfreaks stürtzen sich geradezu auf diese Plattform.
Im Grunde genommen ist der KT133A Chipsatz also
ein Prachtstück für Leistungsfanatiker. Denn man hat darüberhinaus die
Möglichkeit, sein System leichterdings über die offiziellen Spezifikationen
hinaus zu tunen. Der Chipsatz bietet zwar keine integrierte Grafik, dafür
allerdings in die die Southbridge integriertes Audio. Der Mainboardhersteller
hat die Wahl, diese Audio-Fähigkeit zu nutzen und nach aussen zu führen, oder
die Fähigkeit brachliegen zu lassen.
ASUS war bisher beileibe kein Hersteller, der
sich durch große Übertaktbarkeit hervorgetan hätte. Doch während des
vergangenen Jahres ist ASUS mit seinem JumperFree BIOS nun auch diese Segment
angegangen. In den ersten Versionen der KT133 basierenden ASUS Mainboards mußte
man jedoch noch immer Jumper bemühen, um den Multiplikator zu ändern. Auch das
A7V133 zeigt noch ganz deutlich die Spuren dieser Vergangenheit, so finden sich
eine Vielzahl an Jumpern und DIP-Schaltern auch weiterhin auf dem PCB (Printed
Circuit Board). Glücklicherweise braucht man sich um diese nicht mehr zu
scheren, denn sämtliche Einstellungen können bequem im BIOS vorgenommen
werden, das gilt nun auch für den Multiplikator.
ASUS wird allgemein mit großartier Qualität und
Leistung assoziiert, also wollen wir uns ansehen, wie gut das auf dem
leistungsstarken KT133A Chipsatz umgesetzt wurde.
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