|
ABIT VP6
Installation:
Bei der Installation hatten wir mit keinerlei Problemen zu kämpfen.
Beide unserer 800MHz PIIIs waren
cB0 Stepping. Einer wurde jedoch in Malaysia hergestellt, während der
zweite von den Philippinen kam. Dieser Umstand hat keine Konflikte
hervorgerufen, obwohl ABIT empfiehlt, zweit identische CPUs zu verwenden. 128MB
Siemens CAS2 PC133 SDRAM steckten in DIMM1 (der Steckplatz, der am
nächsten zur Kane liegt), ein ABIT Siluro GF2 MX nahm Platz im AGP Slot und
die
Creative Labs SBLive! wurde in den PCI 3 Steckplatz verfrachtet, da dieser
seinen IRQ nicht teilen muss. Wir haben eine 20GB Maxtor DiamondMax
Festplatte verwendet. Da uns aus einigen Postings in Newsgroups bereits
klar war, dass der HighPoint 370 Chip häufiger Probleme mit Maxtor
Festplatten hat, haben dies an den IDE1 Port, der nicht über den
HighPoint läuft, angeschlossen. Da der HighPoint ebenso wenig kooperativ
mit ATAPI Geräten ist, haben wir unseren bereits etwas älteren Ricoh MP7040A CR-RW
Brenner an den IDE2 Steckplatz angeschlossen. Nun galt es nur noch das 300W Codegen
Netzteil einzubinden, und das Boot-Up verlief flüssig und einwandfrei.
Mit einem Druck auf die Entf. Taste gelangt man sodann im Boot-Prozess in
das BIOS mit ABIT bekanntem SoftMenu. Für das erste Setup haben wir
zunächst noch der Versuchung wiederstanden, sofort in die Tuning-Optionen
für FSB etc. zu gehen, und haben stattdessen 100% auf Schnelligkeit MIT
Sicherheit gebaut, und den High Point Controller ausgeschaltet("ATA 100 RAID Controller"
in Integrated Peripherals… das geschah, da wir ja die extra
HighPoint IDE-Schnittstellen zunächst nicht bestückt haben, und daher
die Bootzeit durch Abschalten des Controllers beschleunigen können),
desweiteren haben wir unter "Advanced Chipset Features"
die AGP-Einstellungen auf AGP4X und
FastWrites gesetzt.
Eine saubere Installation von Windows 2000, VIA 4in1
Treiber in der Version 4.28 (ABITs
CD bietet hier nur Version 4.26),die letzen nVidia Detonator
3 Treiber, und ABITs neuestes BIOS Update (ID: WK, herunterzuladen
unter http://fae.abit.com.tw/download/bios/vp6/index-e.htm),
damit waren wir gerüstet.
WCPUID klärte uns darüber auf, dass der tatsächliche Systembus mit
133.1MHz lief, und unsere 800Mhz CPUs de Facto mit 798.57MHz betrieben
wurden. Motherboard Monitor 5
(MBM) und ABITs SoftMenu berichteten beide übereinstimmend eine I/O
Voltage von 3.3v. Allerdings wusste MBM, dass die Vcore nur 1.60V
betrug, währden des SoftMenu die Voreinstellung mit 1.65V angab.
Das hat uns ein klein wenig überrascht, war es doch ABIT, die als
Pioniere Volt-Tweaks eingebaut hatten. Nun aber werden die spezifizierten
Voltagen gar unterschritten? Eine Erklärung mag ganz einfach darin
liegen, das der Betrieb auch bei diesen Voltagen ebenso stabil ist,
während man aber gleichzeitig weiter Raum nach oben für Tweaking offen
läßte, ohne Angst haben zu müssen, unbedarfte Anwender könnten bei
übertriebenen Einstellungen ihre Hardware abfackeln:-)
Copyright
liegt bei All-About-PC. Alle Rechte vorbehalten.
Alle Information auf dieser Website durch All-About-PC
urheberrechtlich geschützt. Reproduktion und Vertrieb in jeglicher
Form ohne Zustimmung der Redaktion sind verboten.
Wiewohl alle Informationen auf dieser Website streng recherchiert
und weitestgehend durch Sekundärquellen gegengeprüft und bestätigt
werden, kann für den Inhalt und daraus etwaig entstehenden Schaden
keine Verantwortung übernommen werden. |
|