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 ABIT VH6, VT6X4, BF6;


Überblick:
Einleitung
Testkonfiguration
VH6
VT6X4
BF6
Migrationsprobleme
Benchmarks
Fazit
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Autor: Arthur Wei
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ABIT VH6, VT6X4, BF6


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ABIT VH6

Ausstattung

Mit dem FC-PGA Prozessorsockel ist dieses Board für Slot 1 CPUs nicht mehr zu verwenden, denn in diese Richtung gibt es keinerlei Adapter mehr. Allerdings laufen ältere PPGA CPUs reibungslos und leistungsstark. ABIT hat dem Board noch einen ISA Slot spendiert, wovon die meisten anderen Hersteller bereits abgehen. Das kann noch für alte Netzwerkkarten oder aber Soundkarten interessant sein. Ansonsten gibt es heutzutage nichts mehr für ISA Steckplätze zu kaufen. Da das VH6 bereits durch den Apollo Pro 133A Chipsatz IDE Geräte mit dem zeitgemäßen ATA/66 Transfermodus ansprechen kann, werden auch 80-polige IDE Kabel benötigt. ABIT legt ein solches, das leider in der Regel noch recht teure ist, bereits dabei. Ferner gibt es gratis ABITs eigene Linux Distribution Gentus, die auf Red Hat basiert und um ABIT eigene Features bereichert wurde, so sind beispielsweise bereits Treiber für die ABIT Grafiklösung im Kernel enthalten.  
Praktisch ist die Treiber CD. Denn auf ihr sind nicht nur die benötigten Treiber enthalten, sondern auch das Handbuch, die ABIT Webseite und die Freeware Programme PointCast, das News und Börsenkurse in Echtzeit anzeigt, wenn man im Internet ist, und Inforia Quest, ein Suchdienst, der mehrere Suchmaschinen gleichzeitig abfragt.  
Das Handbuch ist in deutsch und besticht in seiner Ausführlichkeit, denn auch allgemeine Hardware Themen werden ab und an erklärend gestriffen. Besonders gut ist allerdings die intensive Erläuterung der verschiedenen BIOS Funktionen.  
Für ABIT neu ist auch, dass im Handbuch die Kontaktadressen der Servicezentren im Anhang erwähnt werden. Man findet dort Email, Telefon und sogar die Hausanschrift.

Installation

Da wir in unseren Tests bisher keine VIA Chipsatz basierenden Mainboards vorgestellt haben, scheint es uns an dieser Stelle ratsam, zunächst ein paar Worte über die Inbetriebnahme eines solchen Mainboardes zu verlieren, da hier doch einige Besonderheiten auftreten. Waren die Mainboards aus unseren vorherigen Tests allesamt sehr puristische Zeitgenossen, so finden wir bei den hier getesteten onboard Audio. Ferner will der VIA Chipsatz auch mit IDE und PCI Bridge Treibern versorgt sein, die von denen der Intel BX Chipsatz basierenden Mainboards abweichen.  
Zunächst haben wir unsere 20GB Festplatte als eine Partition installiert. Nach der prinzipiellen sauberen Neuinstallation von Windows 98 geht es an die Treiberinstallation, da VIA Chipsätze in aller Regel noch zusätzliche und recht umfangreiche Treiber brauchen. Die von ABIT mitgelieferte CD zeigt dabei einen Mangel auf, der zumindest bei hektischen Neulingen Probleme verursachen kann. Der „Read me first“ Menüpunkt befindet sich ganz unten in der Menüauswahl. Wäre es nicht angebrachter, diesen Eintrag ganz nach oben zu stellen? Nun gut, wir gehen an die Treiberinstallation.

  1. Zunächst der „VIA Service Pack“, dieser ist für Win98 notwendig, während Win 98 ZA (SE) diesen laut Anleitung nicht benötigt. Auch hier eine Schludrigkeit, denn auf der ABIT CD heißt es „VIA Srevice Pack“. Dann geht es an den PCI Miniport-Treiber, der für Win98 installiert werden muss.
  2. Nun stehen die VIA Audio-Treiber an. Man muss also wieder auf die CD zurückgreifen und diese extra installieren. Das geht schnell und ein Neustart wird nötig.
  3. Als letztes wird die VIA Hardware Monitor Software installiert. Auch das geht zügig und unproblematisch.

Bei dem erneuten Start von Win 98 wird man dann auch gleich mit dem Windows Sound begrüßt, die Installation der Treiber lief also erfolgreich ab. Weiter haben wir Office 2000 installiert und auch hier gab es keinerlei Probleme, und Neustart. Wir waren zufrieden.

Auffallendes

Schließlich haben wir auf dem PCI Steckplatz neben dem AGP Slot eine WinFast S680 Multimediakarte installiert. Die Grafikkarte selbst lief anstandslos, doch als wir Videos über S-Video einspeisen wollten, führte dass immer wieder sofort zum Reboot.  
Auch muss ein nicht gravierender aber doch unangenehmer Tatbestand erwähnt werden, der bei allen drei Testkandidaten auffiel. So sind die DIMM Steckplätze so nahe an den AGP Slot gelegt, dass, wenn man eine etwas längere Grafikkarte (z.B. Elsa Gloria II) verwendet, diese die DIMM-Riegel blockiert. Möchte man also seine SDRAM Bausteine wechseln oder austauschen, so muss jedes Mal zunächst die Grafikkarte entfernt werden
 

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