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ABIT KT7 RAID
A. SoftMenu III für AMD
Während andere Hersteller bei Mainboards für Thunderbird und Duron
noch/wieder auf DIP-Schalter zurückgreifen, ist ABIT auch hier in der Lage
darauf zu verzichten und integriert das mittlerweile weithin bekannte
SoftMenu zu Prozessor-Installation. Hier kann man den CPU Takt und auch die
Vcore manuell selbst einstellen -- also übertakten. Obwohl im BIOS auch der
Takt-Multiplikator manuell einstellbar ist, ließ uns unser Duron bei
unseren Versuchen im Stich, so dass wir jedesmal die CMOS Einstellungen
wieder löschen mußten. Aber mit den Einstellungen für externen Takt und
Vcore kann man seinen Prozessor schon allerhand takten.
Zusätzlich
gibt es im Soft Menu III aber auch die Funktion CPU FSB Plus, hiermit
kann der Prozessor unabhängig vom PCI Bus, der normalerweise 1/3 des FSB
ist, noch weiter übertaktet werden. Hier gibt es zudem noch einmal 0 bis 28
Mhz zu gewinnen.
B. Kein onboard
Schnickschnack
Was für die Handwerker unter uns ehr störend ist, wurde dankbarer Weise
auch vom Board gelassen. Obwohl der KT133 onboard Audio und Video
ermöglicht, hat ABIT davon Abstand genommen, und uns mit einem Board
versorgt, das dem Anwender völlig freie Hand lässt und vorprogrammierte
Konflikte mit eventuellen onboard Komponenten einen Riegel vorschiebt.
Einzige onbaord Komponente ist der HTP 370 RAID Controller.
C. HightPoint RAID Controller

Seit seinem Intel BX-Chipsatz basierenden
Mainboard BE6 arbeite ABIT bereit mit HighPoint zusammen. Seinerzeit hat
ABIT einen HighPoint Controller-Chip verwendet, um dem BX-Chipsatz in die
Lage zu versetzen, auch ATA/66 IDE-Geräte anzusprechen. Dann in Folge
wurde eine neue Generation dieses Controller-Chips auf das VIA
KX133-Chipsatz basierende KA7 integriert um ATA/100 zu unterstützen. Eben
dieser Controller wurde auch auf dem KT7 verbaut. Er taucht in zwei
Versionen auf: Bei dem KT7 ist es nur ein ATA/100 Controller, während auf
dem KT7 RAID ATA/100 als auch IDE-RAID ermöglicht wird. Zudem bietet der
Coltroller die sehr praktische Möglickheit, nicht nur vier sondern sogar
acht IDE Geräte (also Festplatten, CD Rom-Laufwerke, CD-Brenner u.ä.) zu
installieren.
Was die RAID Fähigkeiten betrifft, werden wir in einem speziellen Bericht
über IDE-RAID noch weitere Testergebnisse liefern.
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