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ABIT KT7 RAID
D. Kühlung
Seit dem IT5H und allerspätestens seit dem BX6 (April 1998) kommen
Overclocker und Poweruser um ABIT fast nicht mehr herum. Das bereits
erwähnte SoftMenu ist ein wesentliches Instrument beim Übertakten und
feintunen des eigenen Systems. Aber wichtiger denn je ist es heutzutage,
sein System und die einzelnen Komponenten kühl zu halten. Seit 1 1/2 bis 2
Jahren boomt die CPU-Kühler Industrie geradezu. Intel und AMD arbeiten auch
aus eben diesem Grunde sehr eng mit Herstellern von Kühllösungen zusammen.
Ausgehend von diesem Trend fing man dann später an auch Grafikkarten
stärker zu kühlne. Der erste Schritt war getan, als Do-it-yourself Freaks
die ehemaligen Standard-Grafikkartenkühler durch aktive Kühler, also
Ventilatoren, ersetzen. Kam es auf den einstigen Intel TX-Chipsatz Boards
noch keinerlei Kühlvorrichtungen für den Chipsatz, wurde der BX-Chipsatz
auf seiner Nordbrücke bereits mit passiven Kühlelementen thermisch im Zaum
gehalten.
Der Athlon Prozessor liebt Strom und zieht sich mächtig davon rein. Das
freilich führt im gesamten System zu erhöhter Wärmeentwicklung, verwendet
man dann noch eine GeForce GraKa (die auch mit einem Ventilator bestückt
ist) muss man bei der Stromversorgungseinheit auch schon bis auf bis zu 300
Watt aufrüsten. Die Kühlung wird also bei allen wesentlichen Elementen
(CPU, Grafikkarte, Chipsatz) immer wichtiger.
Man kann sich leicht ausrechnen, dass gerade beim Übertakten die
Wärmeentwicklung noch höher ist, das gerade wenn man mit der Vcore spielt.
Da ABIT gerade ein solches Publikum anspricht, wurden hier besondere
Maßnahmen getroffen:
aktive Kühlung der
Nordbrücke
Die Nordbrücke des VIA KT133 Chipsatzes leidet offensichtlich auch unter
dem Malheur starker Hitzeentwicklung. Daher finden wir bei ABIT eine
spezielle Lösung, die wir sonst bei keinem anderen Mainboardhersteller
finden: die aktive Ventilatorkühlung der Nordbrücke des KT133-Chipsatzes.

E. ?? MOSFET ??
MOSFET steht für Metal Oxide Semiconductor, Field
Effect Transistors. Diese für Mainboards neuartigen
Transistoren ermöglichen eine schnellere und das System weniger belastende
Art, die Stromversorgung des Prozessors zu gewährleisten. Nach AMD
Spezifikationen, die vergangenes Jahr im Dezember veröffentlicht wurden,
sollten zwei-phasige MOSFETs ausreichen. Denn die derzeitigen Thunderbird
CPUs laufen mit 35 Ampere. Nun hat sich aber im Juni diesen Jahres
herausgestellt, dass zukünftige Thunderbird Prozessoren wohl bis zu 45
Ampere benötigen werden. Und den Spezifikationen zu Folge reichen in einem
solchen Fall zwei Phasen (= 4 Transistoren) nicht mehr. AMD empfiehlt daher
nun drei-Phasen. ABIT war der erste Hersteller, der diese 3-Phasen (= 6
Transistoren) MOSFET Transistoren bereits onboard integriert hat, und somit
bereits jetzt garantieren kann, dass auch zukünftige Thunderbird
Prozessoren reibungslos und ohne gefährliche Hitzeentwicklung auf dem Board
funktionieren. Auch ASUS hat mit einer Nachbesserung seines A7V Mainboards
reagiert und bestückt diese nun mit einer zusätzlichen VRM Karte (Voltage
Regulator Module). Freilich eine nicht ganz so elegante
Lösung.
Lange Rede kurzer Sinn, auf dem ABIT KT7 RAID bleibt es jetzt und auch bei
zukünftigen Prozessoren kühler.

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